KI-basierte Ausweiserkennung steigert Sicherheit und Effizienz

Zahlreiche Unternehmen unterliegen strengen Compliance-Vorgaben und müssen im Rahmen dessen ihre Kunden anhand des Personalausweises oder Reisepasses identifizieren. Diese Dokumente werden beim digitalen Onboarding einfach eingescannt oder abfotografiert und dann in eine PDF-Datei integriert. Die zentrale Frage dabei lautet: Wie können diese Dokumente möglichst effizient und fehlerfrei erkannt und erfasst werden?

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Hoher Aufwand und hohes Fehlerrisiko bei manueller Ausweiserkennung

Finanzdienstleister, Telekommunikationsanbieter, Immobilienverwaltungen und -makler, aber auch Behörden sind gefordert, ihre Kunden zu legitimieren, also deren Identität zu prüfen. Typische Anlässe sind

Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung erhalten die Verantwortlichen dazu täglich zahlreiche PDF-Dateien, in denen gescannte oder abfotografierte Personal- oder Reisepässe eingebettet sind. Die manuelle Extraktion ist mit einem immensen Aufwand verbunden: Mitarbeitende müssen zahllose PDF-Dateien durchscrollen, um Ausweisdokumente zu erkennen, die Vorder- und Rückseite ausschneiden, in separaten Dateien ablegen und schließlich noch die Personendaten manuell erfassen. Dabei ist das Risiko hoch, dass aufgrund der monotonen Arbeit die Konzentration nachlässt – das heißt Ausweise übersehen werden oder sich Tippfehler einschleichen, was fatale Folgen haben kann.

KI-gestützte Automatisierung im Identitätsprüfungsprozess

Durch den Einsatz von KI kann dieses Risiko minimiert werden, da sie selbst bei hohem Dokumentenaufkommen nicht ermüdet und mit gleichbleibender Zuverlässigkeit rund um die Uhr sowie in kürzester Zeit Ausweisdokumente erkennt. Zudem werden keine teuren Mitarbeiterressourcen für solch monotone Tätigkeiten gebunden. Die Beschäftigten haben stattdessen mehr Zeit, sich um Anliegen von Kunden zu kümmern und so deren Zufriedenheit zu steigern.

Der Prozess gestaltet sich konkret wie folgt:

  1. Die KI erkennt abfotografierte oder gescannte Ausweisdokumente in PDF-Dateien und legt einen Rahmen zum Ausschneiden darüber.
  2. Die Vorder- und Rückseiten werden extrahiert und in einer separaten, automatisiert benannten PDF-Datei gespeichert.
  3. Alle relevanten Ausweisdaten – wie Vor- und Nachname, Geburtsdatum und Anschrift – werden von der KI DSGVO-konform ausgelesen und als strukturierte JSON-Datei für die weitere automatisierte Verarbeitung bereitgestellt.

KI-basierte Ausweiserkennung made by applord

Genau diesen Use Case haben wir kürzlich erfolgreich für ein Unternehmen umgesetzt. Seitdem profitiert unser Kunde von automatisierten Prozessen, einer höheren Effizienz und der verlässlichen Einhaltung von Compliance-Vorgaben. Aktuell verarbeiten wir Personalausweise und Reisepässe aus Deutschland und Österreich, können unser KI-Modell aber auch für Identitätsnachweise weiterer Länder trainieren. Besonders hervorzuheben ist, dass der KI-gestützte Prozess nur geringe Rechenleistung benötigt und mithin sogar On-Premises betrieben werden kann. Die personenbezogenen Daten verbleiden somit in einer sicheren Umgebung und müssen nicht die Reise in die Cloud antreten.

Ausweiserkennung ist prädestiniert für den Einsatz von KI

KI-Modelle eignen sich vor allem für standardisierte Prozesse – wie eben das Erkennen und Ausschneiden von Ausweisdokumenten sowie die anschließende Datenextraktion. Im Rahmen der intelligenten Dokumentenverarbeitung (IDP) spielt die KI ihre Stärken aus und kann Menschen von monotonen Arbeiten befreien. So sollte diese innovative Technologie auch verstanden werden: Sie übernimmt ermüdende Routinetätigkeiten, damit sich Mitarbeitende auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren können, Kosten gesenkt werden und Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 

Wenn auch Sie Ihre Prozesse rund um die Ausweiserkennung und ‑bearbeitung mit KI-Modellen beschleunigen und damit Ihre Effizienz steigern wollen, dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.